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Fab Region Bergisch/Textil-Upcycling Workshop

From Appropedia

Übersicht  

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The Bergisches Städtedreieck consists of the cities Wuppertal, Solingen, and Remscheid, located in the Bergisches Land region of western Germany, between Cologne, Düsseldorf, and the Ruhr area. Together, the region has around 600,000 inhabitants and is a traditional center of industry, innovation, and sustainability.
Thema Textil-Upcycling und nachhaltiger Umgang mit Kleidung
Format Praxis-Workshop, optional eingebettet in einenTextiltag mit Modenschau und Vorträgen
Zielgruppe Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (ca. 11–25 Jahre)
Teilnehmeranzahl 10 –15 Personen
Zeitrahmen   Workshop ca. 4–5 Stunden (inkl. vorheriger Kleidungsauswahl); bei Einbettung in einen Textiltag zusätzlich ca. 3–4 Stunden für Modenschau und Rahmenprogramm
Voraussetzungen   Grundlegendes Interesse an Mode, Nachhaltigkeit und kreativer Gestaltung, keine Vorkenntnisse erforderlich. Zugang zu einem Second-Hand-Bestand sowie fachliche Begleitung durch eine Modedesignerin (gestalterische Beratung) und ein:eerfahrene:r Schneider:in (technische Unterstützung)
Tags Textil-Upcycling, Circular Economy, Reuse (R4), Repair (R5), Repurpose (R8), Fab City, lokaleProduktion, Suffizienz, nachhaltiger Konsum, Nähen, Kreativität, BNE, 12 Responsible Consumption and Production, ergänzend 4 Quality Education

Kurzbeschreibung  

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Workshop-Raum; Quelle Fab Region Bergisches Städtedreieck, Maximilian Hoor

Der Upcycling Workshop schafft einen niedrigschwelligen, spielerischen Zugang zum Thema Textil-Upcycling und nachhaltigem Kleidungskonsum. Im Mittelpunkt steht die kreative Umgestaltung von Second-Hand-Kleidung: Die Teilnehmenden wählen ein oder mehrere Kleidungsstücke aus dem Bestand eines Second-Hand-Stores aus und verwandeln es in ein eigenes Stück. Begleitet werden sie von einer Modedesignerin, die gestalterisch berät, und einer Schneidermeisterin, die technisch unterstützt.

Das Format verbindet handwerkliche Fähigkeiten wie Nähen und Umgestalten mit Fragen nachhaltigen Konsums und regionaler Kreislaufwirtschaft. Kleidung wird so nicht als kurzlebiges Konsumgut, sondern als gestaltbare Ressource erfahrbar. Als Teil der Fab Region hält der Workshop Textilien länger im Kreislauf und macht lokale Reparatur- und Nähtechniken erlebbar. Der Zugang über das eigene Outfit erreicht gerade jüngere Menschen, die ein Nähkurs allein kaum ansprechen würde.

FAB-Kriterien

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  • Multidisziplinäre Lerninhalte: Verbindet Nachhaltigkeit, Textilwissen, handwerkliche Gestaltung und kritische Auseinandersetzung mit Konsum und Fast Fashion
  • Integration praktischer Lernelemente: Auswahl, Entwurf und eigenständiges Umgestalten eines Kleidungsstücks an Nähmaschine und Werktisch
  • Bezug zu lokalen Herausforderungen: Aufgreifen von Textilmüll und Fast Fashion, Nutzung eines lokalen Second-Hand-Bestands als Ausgangsmaterial
  • Ermöglichung kollaborativen Lernens: Gegenseitige Unterstützung der Teilnehmenden, gemeinsame Ideenfindung und Austausch während der Umsetzung
  • Entwicklung neuer Fertigkeiten: Grundlegende Näh- und Reparaturtechniken sowie kreative Gestaltungs- und Problemlösungskompetenz
  • Beitrag zur Veränderung von Denkweisen und sozialen Praktiken: Second Hand wird als Ressource neu gerahmt, das eigene Konsumverhalten wird erfahrbar hinterfragt
  • Beitrag zur lokalen Produktion: Wiederaufwertung vor Ort durch Umnähen und Reparieren statt Neukauf, lokale Wertschöpfung statt globaler Lieferkette
  • Befähigung lokaler Gemeinschaften: Jüngere Menschen werden an kreatives Arbeiten mit Textilien herangeführt, über Modenschau und Rahmenprogramm werden Familien und Umfeld mit einbezogen
  • Aufbau von Netzwerken: Kooperation mit lokaler Schneiderwerkstatt, Modedesignerin und Partnern wie Verbraucherzentrale und Second-Hand-Anbieter

Relevanz/Motivation

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Fast Fashion verursacht wachsende Textilberge und belastet globale Lieferketten, während Kleidung für junge Menschen ein zentrales Mittel der Selbstdarstellung ist. Der Workshop nutzt genau diesen Gestaltungswunsch: Statt zu belehren, macht er Textil-Upcycling über das eigene Outfit erlebbar und gleichzeitig können Teilnehmende derzeitige Modetrends mit einfließen lassen. Die Teilnehmenden erlernen Näh- und Reparaturtechniken, erfahren Second Hand als wertvolle Ressource und nehmen ein neu gestaltetes Outfit mit nach Hause.

Lernziele  

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Lernziele auf der Sachebene

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Umgestaltung einer Jeanshose; Quelle Fab Region Bergisches Städtedreieck, Maximilian Hoor

Die Teilnehmenden verstehen grundlegende Prinzipien der Circular Economy im Textilbereich, insbesondere Wiederverwendung (Reuse), Reparatur (Repair) und Umnutzung (Repurpose). Sie setzen sich mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen von Fast Fashion auseinander und lernen Suffizienz sowie bewussten Konsum als Alternativen kennen. Dabei entwickeln sie ein Verständnis für Kleidung als gestaltbare Ressource innerhalb eines Materialkreislaufs.

Lernziele hinsichtlich Methodenkompetenz

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Die Teilnehmenden erwerben grundlegende handwerkliche Fertigkeiten im Upcycling von Kleidung, etwa Nähen, Umgestalten, Kombinieren und Reparieren. Sie durchlaufen einen kreativen Prozess von der Auswahl eines Ausgangsstücks über die Ideenfindung bis zur eigenständigen Umsetzung und wenden dabei Gestaltungs- und Problemlösungsansätze im Sinne von „Learning by Doing" an.

Lernziele hinsichtlich Sozialkompetenz

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Die Teilnehmenden arbeiten kollaborativ, unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung ihrer Ideen und nutzen die fachliche Begleitung gezielt. Wo das Format um eine Modenschau erweitert wird, präsentieren sie ihre Ergebnisse im öffentlichen Rahmen und Stärken so Kommunikationsfähigkeit und Selbstwirksamkeit.

Lernziele auf der Nachhaltigkeitsebene

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Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Konsumverhalten und entwickeln ein Verständnis für nachhaltige Gestaltungsprinzipien wie Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Materialwertschätzung. Sie erfahren Second-Hand-Nutzung und lokale Wiederaufwertung als konkrete Handlungsalternativen und erkennen den Zusammenhang zwischen individuellem Kleidungskonsum und globalen ökologischen Auswirkungen im Sinne der planetaren Grenzen.  

Materialien & Ausstattung  

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Nutzung einer Nähmaschine für die Umgestaltung eines Kleidungsstücks; Quelle Fab Region Bergisches Städtedreieck, Maximilian Hoor

Werkzeuge/Maschinen

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  • Nähmaschinen (ca. 1 Maschine pro 2 Personen)
  • Scheren, idealerweise auch Stoffscheren
  • Nadeln, Stecknadeln und Nähzubehör
  • Textilkleber bzw. Klebstoff

Verbrauchsmaterialien

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  • Second-Hand-Kleidung als Ausgangsmaterial (aus dem Bestand eines Second-Hand-Stores oder eigene Kleidung)
  • Stoffreste, Garn, Knöpfe, Nieten und Applikationen

Hardware

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  • Standard-Werkstattausstattung (Arbeitstische, Bügeleisen, Stromanschlüsse)
  • optional Technik für die Modenschau (Musik, Licht)

Vermittlungsmaterialien

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  • Informationstafeln zu Textilkreislauf sowie CO2- und Wassereinsparung (z.B. von einer Partnerorganisation)
  • Moderationskarten und Interviewleitfäden für die Modenschau
  • Foto- und Videodokumentation

Methodik und Didaktik

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Der Workshop setzt durchgehend auf einen praxisorientierten, niedrigschwelligen Zugang. Im Zentrum steht das Prinzip „Learning by Doing": Die Teilnehmenden eignen sich Näh- und Gestaltungstechniken nicht über Theorie an, sondern direkt im eigenen Tun an Nähmaschine und Werktisch. Dieser handlungsorientierte Kern wird durch mehrere Methoden gerahmt.

Zudem folgt der Workshop einem leicht abgewandelten Design-Thinking-Prozess: von der Auswahl eines Ausgangsstücks über die Ideenfindung bis zur eigenständigen Umsetzung. Die fachliche Begleitung durch eine Modedesignerin und eine Schneidermeisterin wirkt dabei als Expertenbegleitung, die berät und technisch unterstützt, ohne den kreativen Prozess vorzugeben. Peer-to-Peer-Learning entsteht durch die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmenden, die sich Material, Werkzeug und Kniffe untereinander teilen und weitergeben.

Der spielerische und ergebnisoffene Zugang über das eigene Outfit übernimmt die Funktion einer Aktivierungsmethode: Er erzeugt intrinsische Motivation und senkt die Hemmschwelle gerade bei jüngeren Teilnehmenden deutlich. Wird der Workshop um eine Modenschau erweitert, kommt ein Element öffentlicher Präsentation hinzu, das als zusätzlicher Anreiz und als Abschluss dient. Reflexion findet vor allem im begleitenden Gespräch und im Austausch während der Umsetzung statt.

Ablauf

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Vorab (30 min., optional vorgelagert)

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Die Teilnehmenden besuchen den Second-Hand-Store während der Öffnungszeiten und wählen ein Kleidungsstück für ihr Outfit als Ausgangsbasis aus, das für sie reserviert wird. Wer das nicht vorab schafft, wählt am Workshoptag in der ersten Stunde aus dem Bestand. Ziel ist, dass alle mit einem passenden Ausgangsstück in die Arbeitsphase starten. Oft ist es schon, dass bei der Auswahl der passenden Kleidungsstücke konkrete, kreative Ideen entstehen.  

Phase 1 (Einführung, ca. 20–30 Min.)

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Begrüßung, kurze Einordnung des Themas Textil-Upcycling und Vorstellung der begleitenden Modedesignerin und Schneidermeisterin. Erläuterung des Ablaufs sowie der zur Verfügung stehenden Werkzeuge und Materialien.

Phase 2 (Ideenfindung, ca. 30–45 Min.)

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Gemeinsame Entwicklung der Gestaltungsideen. Viele Teilnehmende bringen bereits konkrete Vorstellungen mit, etwa eine Tasche aus einer Jeans. Wer noch unsicher ist, entwickelt im Austausch mit der Modedesignerin und der Gruppe eine Idee für das eigene Stück.

Phase 3 (Umsetzung, ca. 2,5–3 Std.)

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Gemeinsam Arbeiten an den Kleidungsstücken; Quelle Fab Region Bergisches Städtedreieck, Maximilian Hoor

Kernphase des Workshops. Die Teilnehmenden setzen ihre Ideen an Nähmaschine und Werktisch um, sie schneiden, nähen, kleben und kombinieren. Die Schneidermeisterin unterstützt technisch, die Modedesignerin gestalterisch. Peer-to-Peer-Hilfe innerhalb der Gruppe ist ausdrücklich erwünscht, denn je nach Alter und Erfahrungen werden die Ideen des Outfits unterschiedlich umgesetzt.  

Phase 4 (Vorbereitung der Präsentation, ca. 20–30 Min., optional)

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Bei der Variante mit Modenschau bereiten die Teilnehmenden die Präsentation ihrer Stücke vor, probieren die Outfits an und stimmen den Ablauf ab. In dem Zuge werden die Teilnehmenden zu ihrem Outfit, ihrer Näherfahrung und den Upcycling-Prozess befragt, um mehr von ihren ganz individuellen Erfahrungen zu erfahren. Die Ergebnisse der Befragung wurden dann auch im nächsten Schritt von der Jury berücksichtigt.  

Phase 5 (Modenschau, optional, im Rahmen des Textiltags)

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Die Teilnehmenden präsentieren ihre selbst gestalteten Outfits vor Publikum, häufig vor Eltern und Bekannten. Die Modenschau bildet den öffentlichen Abschluss und verbindet den Workshop mit dem Rahmenprogramm des Textiltags, etwa Vorträgen zu Kreislaufwirtschaft und globalen Lieferketten. Eine Möglichkeit der Ausgestaltung der Modenschau ist das Einbeziehen einer Jury die als Abschluss ein oder mehrere Outfits auszeichnen kann.

Evaluation  

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Das Format befindet sich nach der ersten Durchführung in einer frühen Erprobungsphase. Die Rückmeldung erfolgte bislang über bilaterale Gespräche mit den Teilnehmenden sowie über die Beobachtung während des Workshops. Ergänzend dient die Foto- und Videodokumentation der entstandenen Stücke und der Modenschau als Grundlage für die Auswertung.

Eine systematische Evaluation mit standardisierten Instrumenten steht noch aus. Für künftige Durchführungen, insbesondere die geplante eigenständige Variante ohne Modenschau, bietet sich eine kurze Feedbackrunde am Ende des Workshops an, etwa eine Lightning-Runde, um Erkenntnisse strukturierter festzuhalten.

Erfahrungen/Learnings

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Was gut funktioniert hat

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  • Der spielerische Zugang über das eigene Outfit senkte die Hemmschwelle deutlich und erreichte viele Jugendliche, die ein reiner Nähworkshop nicht angesprochen hätte
  • Das Interesse und die Freude der Teilnehmenden waren groß, der kreative Prozess erzeugte viel intrinsische Motivation
  • Überraschend viele kamen bereits mit konkreten Gestaltungsideen und Näherfahrungen in den Workshop
  • Die Einbettung in den Textiltag mit Modenschau zog Eltern und Bekannte an, die so zusätzlich mit Vorträgen zu Kreislaufwirtschaft und globalen Lieferketten erreicht wurden
  • Die fachliche Begleitung durch Modedesignerin und Schneidermeisterin gab den Teilnehmenden Sicherheit bei Idee und Umsetzung
  • Die Sorge, Teilnehmende würden ihre Outfits nicht selbst präsentieren wollen, bestätigte sich nicht, alle führten ihre eigenen Stücke vor

Herausforderungen

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  • Die Bewerbung und Kommunikation waren aufwendig, da zwei Termine zu koordinieren waren: der Workshop selbst und die spätere Modenschau
  • Es war anspruchsvoll, Teilnehmende zu finden, die an beiden Terminen Zeit hatten
  • Die Verzahnung von Workshop, Textiltag und Rahmenprogramm bedeutete faktisch die Organisation mehrerer ineinandergreifender Formate
  • Für den Workshop existierte kein fertiges Konzept, die Vorbereitung war intensiv und zeitaufwendig
  • Viele Teilnehmende wurden in der verfügbaren Zeit nicht ganz fertig

Ergebnisse bisheriger Evaluationen

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  • Durchweg positive Rückmeldungen aus den bilateralen Gesprächen, alle hatten Spaß und Freude
  • Der niedrigschwellige, spielerische Ansatz erwies sich als geeigneter Weg, um junge Menschen an Nähen und Upcycling heranzuführen
  • Offene Frage für künftige Durchführungen: Trägt das Format auch ohne die Aussicht auf eine Modenschau, oder war die Präsentation der eigenen Kollektion ein wesentlicher Teilnahmeanreiz?

Relevanz und gesellschaftliche Wirkung – Meta Ebene

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Der Upcycling Workshop erzeugt mehr als einen einmaligen Wissenstransfer. Er macht regionale Kreislaufwirtschaft im eigenen Tun erfahrbar und verschiebt die Wahrnehmung von Second Hand: Gebrauchte Kleidung wird nicht als Abfall, sondern als wertvolle Ressource und gestalterischer Ausgangspunkt gesehen. Die Teilnehmenden gehen mit einem selbst gestalteten Stück und grundlegenden Näh- und Reparaturfähigkeiten nach Hause. Über die Einbettung in den Textiltag erreicht das Format zudem Eltern und Publikum und wirkt als Multiplikator. Für die Ausrichtenden zeigt sich, dass ein kreativer, spielerischer Zugang junge Menschen für Nachhaltigkeitsthemen gewinnt, die ein klassischer Kurs kaum erreicht.

Kontaktdaten

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Dr. Maximilian Hoor

Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen GmbH & Co. KG

Walter-Scheel-Platz 1, 42651 Solingen

Hoor@seg-solingen.de

Page data
Keywords Textil-Upcycling, Circular Economy, Reuse (R4), Repair (R5), Repurpose (R8), Fab City, lokaleProduktion, Suffizienz, nachhaltiger Konsum, Nähen, Kreativität, BNE, 12 Responsible Consumption and Production, ergänzend 4 Quality Education
SDG SDG11 Sustainable cities and communities
Authors Maximilian Hoor, Tessa Bendlin, Niklas Bohle
License CC-BY-SA-4.0
Organizations Gläserne Werkstatt Solingen, GESA gGmbH, FAB Region Bergisches Städtedreieck
Language Deutsch (de)
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Created Juli 22, 2026 by Fab Region BS3
Last edit Juli 22, 2026 by StandardWikitext bot
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