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Fab Region Bergisch/Altkleiderkreislauf

From Appropedia
The Bergisches Städtedreieck consists of the cities Wuppertal, Solingen, and Remscheid, located in the Bergisches Land region of western Germany, between Cologne, Düsseldorf, and the Ruhr area. Together, the region has around 600,000 inhabitants and is a traditional center of industry, innovation, and sustainability.

Übersicht

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Thema Altkleiderkreislauf: Sammeln, Sortieren, Aufbereiten, Verkaufen
Format Dauerhaftes öffentliches Angebot: operativer Textilkreislauf mit angeschlossenen Second-Hand-Verkaufsstandorten, ergänzt um punktuelle Aktionsformate (Strategieworkshop, Sortiertag, Second Hand Round Table)
Stakeholder GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH (Umsetzung, Sortierung, Aufbereitung, Verkauf); AWG Wuppertal (städtischer Sammler und Anlieferer); Fab Region (Begleitung, Strategie, Vernetzung, wissenschaftliche Auswertung); Arbeitsgelegenheitskräfte der GESA (operative Umsetzung und Zielgruppe der Arbeitsmarktintegration); Kundinnen und Kunden der Secondhand-Standorte; Secondhand Roundtableim Bergischen Städtedreieck
Zeitrahmen   Seit Anfang 2025, dauerhaft angelegt und laufend
Verortung Wuppertal-Vohwinkel, Essener Straße 59 (Lager, Sortierung, Aufbereitung, Outlet Center). Weitere Verkaufsstandorte im "TalGut" in Wuppertal-Elberfeld, im Beratungscafé "Hier & Da" der GESA sowie befristet in der Gläsernen Werkstatt in Solingen
Voraussetzungen   Zugang zu einem kommunalen Textilsammler mit verlässlichem Mengenstrom; ein sozialwirtschaftlicher oder geförderter Träger, der die Lohnkosten im Verhältnis zu den sehr niedrigen Margen im Secondhand-Segment tragen kann; ausreichend Lager- und Sortierfläche; ein Waschmaschinenraum; mehrere Verkaufsstandorte in guten Lagen; sorgfältige Einarbeitung der Sortierkräfte, insbesondere für Grenzfälle bei der Qualitätsbeurteilung der Altkleidung; verlässliche Abnehmer für

Kurzbeschreibung

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Die GESA übernimmt seit Anfang 2025 jährlich rund 500 Tonnen Alttextilien aus der kommunalen Sammlung der AWG Wuppertal, angeliefert in wöchentlichen Chargen, und führt sie am Standort in Vohwinkel durch einen vollständigen Aufbereitungsprozess: Sortieren, Waschen, Aufbereiten und Verkaufen über eigene Secondhand-Standorte. So entsteht ein regionaler Textilkreislauf, der Abfallwirtschaft, Wiederverwendung und Arbeitsmarktintegration in einer Struktur zusammenführt. Für die Fab Region ist das Vorhaben ein Realitätstest: Es zeigt, wo regionale Kreislaufwirtschaft im Textilbereich tatsächlich trägt und wo sie an Marktbedingungen stößt. Innovativ sind die direkte Kopplung eines städtischen Sammlers an einen sozialwirtschaftlichen Verwerter vor Ort und die Erprobung eines NIR-Scanners, der Textilien nach Materialbestandteilen erfasst und damit die Wertigkeit der Fraktionen für künftige Recyclingpfade erhöhen könnte. Wertigkeit entsteht vor allem dann, wenn es sich um reine Monomaterialien handelt, da diese einfacher weiterzuverarbeiten sind. Getragen wird das Projekt von der Partnerschaft zwischen AWG und GESA, fachlich begleitet durch die Fab Region und flankiert vom Secondhand Roundtable im Bergischen Städtedreieck.

Motivation

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Gelagerte Textilsäcke im Outlet-Center; Quelle: Fab Region Bergisches Städtedreieck, Sven Lucas Erhard

In Wuppertal fallen jährlich über 1.000 Tonnen Alttextilien an, und die Mengen steigen: Neue Player wie Shein und Temu verkürzen die Nutzungsdauer, und seit der Getrenntsammlungspflicht 2025 gehören auch beschädigte Textilien in den Container statt in den Restmüll. Regionale Verwertungswege dafür fehlen. Das Pilotprojekt hält einen Teil dieser Menge in der Region, verlängert die Nutzungsdauer von Kleidung, verbindet dies mit Arbeitsmarktintegration und zeigt, wo Textilkreisläufe wirtschaftlich tragen.

Impactziele – Förderung von Nachhaltigkeit und Zirkularität

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Impactziel 1 – Individuelle Ebene:  

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  • Erhöhung von Wissen und Kompetenzen: Arbeitsgelegenheitskräfte sollen praktische Fertigkeiten im Sortieren und Bewerten von Textilien erwerben. So sollen sie einschätzen lernen, ob ein Alttextil bspw. noch verkaufsfähig ist, sich für ein Recycling eignet oder thermisch verwertet, sprich verbrannt werden muss.  
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit: Menschen ohne Zugang zum ersten Arbeitsmarkt sollen über einen geregelten Arbeitsrhythmus und ein eigenes Einkommen an Beschäftigung herangeführt werden
  • Veränderung von Einstellungen und Mindsets: Secondhand soll für Kund*innen vom Sonderfall zur selbstverständlichen Einkaufsoption werden
  • Aktivierung zu konkretem Handeln: eingespielte Konsumroutinen sollen durch ein sichtbares, gut erreichbares Angebot aufgebrochen werden
  • Sensibilisierung: die tatsächlichen Größenordnungen des Textilkonsums sollen für die Bevölkerung anschaulich erfahrbar werden

Impactziel 2 – strukturelle / regionale Ebene:  

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  • Umsetzung zirkulärer Lösungen: rund 500 Tonnen Alttextilien pro Jahr sollen vor Ort den vollständigen Prozess aus Sortieren, Waschen, Aufbereiten und Verkaufen durchlaufen
  • Reduktion von Ressourcenverbrauch und Abfall: verkaufsfähige Ware soll in Nutzung bleiben, statt in überregionale Verwertungsketten oder in die Verbrennung zu gehen
  • Aufbau lokaler Strukturen/Infrastrukturen: Lager- und Sortierflächen, Waschkapazitäten und mehrere Verkaufsstandorte im Stadtgebiet sollen dauerhaft etabliert werden
  • Etablierung neuer Prozesse oder Geschäftsmodelle: die direkte Kopplung eines kommunalen Sammlers an einen sozialwirtschaftlichen Verwerter soll sich wirtschaftlich selbst tragen, indem Wiederverwendung und Arbeitsmarktintegration ineinandergreifen
  • Erschließung von Recyclingpfaden: über materialgenaue Sortierung mit dem NIR-Scanner soll die Wertigkeit der nicht verkaufsfähigen Fraktionen so weit erhöht werden, dass Abnehmer gewonnen werden können

Impactziel 3 – gesamtgesellschaftliche Ebene:  

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  • Aufbau von Netzwerken und Communities: Secondhand-Akteure im Bergischen Städtedreieck sollen dauerhaft zusammengeführt werden
  • Einfluss auf Organisationen, Politik oder Märkte: die Mengenentwicklung und die fehlenden Verwertungswege sollen gegenüber der Kommunalpolitik als strukturelles Problem sichtbar werden
  • Multiplikation und Verbreitung von Ansätzen: die Erkenntnisse zu Aufbau und Engstellen eines regionalen Textilkreislaufs sollen für andere Kommunen nutzbar gemacht werden

Projektphasen:  

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Phase 1: Vorbereitung

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Den Anstoß gab die AWG Wuppertal, die auf die GESA zuging, um einen Teil der kommunal gesammelten Alttextilien regional verwerten zu lassen. Die Fab Region stieg ein, nachdem sie davon erfahren hatte, und war damit früh, aber nicht von Beginn an beteiligt. Ausgangspunkt war eine Bedarfslage auf beiden Seiten: eine wachsende Sammelmenge ohne verlässlichen regionalen Verwertungsweg auf der einen Seite, ein sozialwirtschaftlicher Betrieb mit Flächen, Waschkapazitäten, Verkaufsstandorten und einem Bedarf an niedrigschwelligen Betätigungsfeldern für Arbeitsgelegenheitskräfte auf der anderen. Anfang 2025 führte die Fab Region einen Strategieworkshop mit der GESA durch, in dem Zielrichtung und Aufbau des Kreislaufs geschärft wurden. Parallel liefen Recherchen zur Abnehmerseite, die vor allem eines zeigten: Für die nicht mehr verkaufsfähigen Mengen existiert kein funktionierender Markt, weil der überwiegende Teil der Textilien aus Mischmaterialien besteht und die entsprechenden Recycling-verfahren fehlen.

Phase 2: Umsetzung

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Outlent-Center; Quelle: Fab Region Bergisches Städtedreieck, Sven Lucas Erhard
Outlent-Center Heimtextilien; Quelle: Fab Region Bergisches Städtedreieck, Lilian Möntmann

Seit Anfang 2025 liefert die AWG wöchentlich Chargen an, insgesamt rund 500 Tonnen im Jahr. Am Standort Essener Straße 59 in Wuppertal-Vohwinkel werden die Textilien zunächst gesichtet und sortiert, bewusst vor dem Waschen, damit der nicht verwertbare Anteil von etwa zehn Prozent nicht unnötig gewaschen wird. Dieser Anteil geht an die AWG zurück und wird verbrannt. Die verkaufsfähige Ware wird gewaschen, aufbereitet und auf die Secondhand-Standorte verteilt. Dazwischen liegt die eigentliche Herausforderung: eine große Mittelfraktion aus unmodischer oder abgetragener Kleidung, die weder in die Läden gehängt werden kann noch einen Abnehmer findet und sich im Lager aufstaut. Zeitweise lagerten dort rund 10.000 Textilsäcke. Ergänzend fanden punktuelle Aktionen statt, darunter eine Kooperation in der Gläsernen Werkstatt in Solingen mit befristetem Secondhand-Angebot sowie ein Sortiertag, bei dem ein NIR-Scanner erprobt wurde. Aus der Zusammenarbeit ist außerdem der Secondhand Roundtable im Bergischen Städtedreieck hervorgegangen.

Kritische Erfolgsfaktoren sind ein kommunaler Sammler mit verlässlichem Mengenstrom, eine Trägerstruktur, welche die Personalkosten im Verhältnis zu Verkaufspreisen von wenigen Euro pro Stück tragen kann, eine sorgfältige Einarbeitung der Sortierkräfte für die Einsortierung, Verkaufsstandorte in guten Lagen sowie, als bislang ungelöster Punkt, verlässliche Abnehmer für die Restfraktionen.

Phase 3: Evaluation

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Formale Erfolgsindikatoren wurden für das Gesamtprojekt bislang nicht definiert. Ausgewertet werden die Ergebnisse des Sortiertags: Eine Stichprobe von etwa 300 bis 400 Textilien wurde gewogen und mit dem NIR-Scanner materialseitig erfasst. Die Auswertung wird aufbereitet und der GESA als Präsentation zur Verfügung gestellt. Der Scanner konnte dabei Haupt- und Nebenbestandteile unterscheiden, jedoch keine prozentuale Zusammensetzung ausgeben, was für die Ansprache von Recyclern noch nicht ausreicht.

Materialien, Ausstattung, Anschaffungen:  

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Werkzeuge und Maschinen:  

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  • Waschmaschinen für die Aufbereitung der verkaufsfähigen Ware, bei der GESA rund zehn Geräte in einem eigenen Waschmaschinenraum, allesamt selbst repariert und wiederaufbereitet
  • Waage zur Erfassung der Textilien im Rahmen des Sortiertags
  • Transportfahrzeuge für die wöchentliche Anlieferung durch die AWG, für die Rückführung des nicht verwertbaren Anteils und für die Belieferung der Secondhand-Standorte

Hardware

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  • NIR-Scanner (Nahinfrarot) zur materialseitigen Erfassung der Textilien, im Rahmen eines Sortiertags erprobt. Unterscheidet Haupt- und Neben-bestandteile, gibt jedoch keine prozentuale Zusammensetzung aus
  • Perspektivisch: professionelle NIR-Sortieranlage mit Förderband und Druckluftausschleusung, wie sie in Skandinavien im Einsatz ist. Investitionsvolumen im Millionenbereich, für einen einzelnen Träger nicht darstellbar

Verbrauchsmaterialien:  

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  • Textilsäcke für Anlieferung und Zwischenlagerung
  • Wasch- und Reinigungsmittel

Räumlichkeiten und Fläche

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  • Lagerfläche für die wöchentlich anliefernden Chargen
  • Sortierfläche
  • Waschmaschinenraum
  • Verkaufsflächen an mehreren Standorten

Lernformate in diesem Pilotprojekt

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Bislang sind in das Pilotprojekt keine Lernformate systematisch integriert. Der Fokus lag auf dem Aufbau des operativen Kreislaufs, Bildungsarbeit war zu keinem Zeitpunkt Kernbestandteil. Allerdings entstand innerhalb der Gläsernen Werkstatt in Solingen ein Upcycling-Workshop, der erst durch die Kooperation mit der GESA und das damit verbundene befristete Second-Hand-Angebot möglich wurde.

Erfahrungswerte/Learnings

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Was gut funktioniert hat:  

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  • Die Voraussetzungen bei der GESA erwiesen sich als nahezu ideal: kommunaler Sammler mit verlässlichem Mengenstrom, Flächen, ein eigener Wasch-maschinenraum und mehrere Verkaufsstandorte unter einer Dachmarke
  • Die Zahl und die Qualität der Secondhand-Standorte übertrafen die Erwartung-en, insbesondere ein Ladenlokal in guter Innenstadtlage in Elberfeld, das ein starkes Signal für Secondhand setzt
  • Der pragmatische Einstieg hat sich bewährt: Es wurde begonnen und gemacht, statt auf die perfekte Konstellation zu warten, und daraus hat sich die Struktur entwickelt
  • Aus der Zusammenarbeit ist der Secondhand Round Table im Bergischen Städtedreieck als dauerhaftes Vernetzungsformat entstanden

Herausforderungen:  

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  • Die zentrale und bislang ungelöste Frage ist die Abnehmerseite: Für die nicht mehr verkaufsfähige Mittelfraktion existiert kein funktionierender Markt
  • Der überwiegende Teil der Textilien besteht aus Mischmaterialien, für welche die Recyclingverfahren schlicht fehlen. Solange die Modebranche nicht verstärkt auf Monomaterialien setzt, bleibt der Hebel auf regionaler Ebene begrenzt
  • Die angelieferte Menge übersteigt die Verarbeitungskapazität dauerhaft, zeitweise mit einem Rückstau von rund 10.000 Textilsäcken
  • Die Arbeit mit Arbeitsgelegenheitskräften bringt einen erheblichen Anleitungs- und Betreuungsaufwand mit sich und begrenzt die Durchsatzgeschwindigkeit. Das ist Teil des sozialen Auftrags, muss bei der Kapazitätsplanung aber realistisch eingerechnet werden
  • Die Margen sind extrem niedrig: Bei Verkaufspreisen von wenigen Euro pro Kleidungsstück bleibt entlang der gesamten Kette kaum Spielraum für Personalkosten. Ohne sozialwirtschaftliche Trägerschaft, Förderung oder kommunale Zuschüsse trägt sich das Modell nicht
  • Auch andere Secondhand-Läden in der Region sind keine Abnehmer, da sie über Spenden bereits mehr Ware erhalten, als sie verkaufen können
  • Der erprobte NIR-Scanner ist für den Zweck noch nicht ausgereift. Er unterscheidet Haupt- und Nebenbestandteile, liefert aber keine prozentuale Zusammensetzung, was für die Ansprache von Recyclern nicht ausreicht
  • Die Abläufe und Flächen sind über die Zeit gewachsen statt geplant worden. Eine Raum- und Prozessplanung von Beginn an hätte den Betrieb effizienter gemacht
  • Erfolgsindikatoren wurden für das Gesamtprojekt nicht definiert, was eine belastbare Bewertung erschwert
  • Die Haushaltslage der Städte im Bergischen Städtedreieck begrenzt die Aussicht auf kommunale Beteiligung an einer größeren Sortierinfrastruktur

Zentrale Learnings:  

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  • Das wichtigste Learning betrifft die Reihenfolge: Ein vergleichbares Projekt sollte erst starten, wenn ein Konsortium steht, in dem Recycler und Abnehmer von Beginn an vertreten sind und verbindliche Abnahmemengen pro Jahr zusagen. Ohne gesicherte Abnahme entsteht ein Kreislauf, der vorne funktioniert und hinten aufläuft
  • Die Engstelle regionaler Textilkreisläufe liegt nicht in der Sammlung, sondern in der Verwertung dessen, was nicht mehr verkaufsfähig ist. Diese Erkenntnis ist auf andere Kommunen übertragbar
  • Ein Learning zum Konsumverhalten: Nicht fehlende Einsicht, verhindert den Umstieg auf Secondhand, sondern eingespielte Anlaufstellen. Wer keinen Leidensdruck hat und weiß, wo er schnell und günstig einkauft, ändert sein Verhalten nicht. Erst die Kenntnis eines konkreten, gut erreichbaren Secondhand-Angebots verschiebt die Routine. Für die Wirkungslogik heißt das: Sichtbare Angebote in guten Lagen wirken stärker als Appelle

Kontaktdaten  

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Sven Lucas Erhard

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Stöcken 19, 42651 Solingen

erhard@bergische-gesellschaft.de

Page data
Keywords Altkleider, Textilien, Secondhand, Circular Economy, Sortierung, NIR-Scanner, Fast Fashion, Mischmaterialien, Arbeitsmarktintegration, soziale Teilhabe, Bergisches Städtedreieck, R2 Rethink, R3 Reduce, R4 Reuse, R8 Recycle, SDG 8, SDG 11, SDG 12
SDG SDG11 Sustainable cities and communities
Authors Sven Lucas Erhard, Niklas Bohle
License CC-BY-SA-4.0
Organizations GESA gGmbH, AWG mbH Wuppertal, Fab Region Bergisches Städtedreieck
Language Deutsch (de)
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Created Januar 8, 2026 by N.Bohle
Last edit Juli 22, 2026 by StandardWikitext bot
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